Die Mathematik kennt Descartes vor allem als Begründer der
analytischen Geometrie.
Descartes' Philosophie geht vom Zweifel an
allem Wissen aus, unzweifelhaft ist ihm nur der Satz "Ich denke, also
bin ich" (cogito, ergo sum). Er folgerte daraus die rationalistische
Erkenntnismethode: ausgehend von diesem Satz hielt er nur das für
wahr, was ähnlich den Methoden der Mathematik logisch gefolgert
werden konnte. Seine Vorstellung vom Dasein beherrschten zwei
Prinzipien: die denkende Substanz (Geist) und die ausgedehnte Substanz
(Körper).
Daneben beschäftigete er sich mit Astronomie und Physik.
[Nach: Brockhaus, Enzyklopädie in 20 Bd., Wiesbaden 1968, Bd. 4]